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Darstellung des Logos des International Panel on Migration, Slogan zur Verknüpfung von Migrationswissenschaft, Politik und Öffentlichkeit, daneben ein unscharfes Schwarz-Weiß-Porträt einer Person in Jacke und Hemd.
Göttingen, 15. Mai 2026 – Steven Vertovec, Geschäftsführender Direktor des Max-Planck-Instituts für Politik- und Sozialwissenschaft (MPIPS), wurde zum Präsidenten des neu gegründeten International Panel on Migration (IPM) ernannt. Das IPM ist eine unabhängige, interdisziplinäre und auf Dauer angelegte wissenschaftliche Institution, die sich zum Ziel gesetzt hat, die Kluft zwischen Migrationsforschung, Politikgestaltung und öffentlichem Diskurs zu überbrücken.
Ein Mann in formeller Kleidung sitzt auf einem Sessel zwischen zwei leeren Sesseln, im Hintergrund schwarzer Raum und Text zu einer Gesprächsreihe namens „Friedman im Gespräch“ zum Thema Gleichgültigkeit.
Was passiert mit einer Demokratie, wenn die Menschen das Interesse verlieren? Michel Friedman spricht mit Steffen Mau und Karin Prien über Gleichgültigkeit, Ungleichheit und darüber, warum Krisen oft weit weg erscheinen – bis sie es plötzlich nicht mehr sind. Ein Gespräch über die drängendsten politischen Fragen unserer Zeit. 18. Mai 2026 
Bei einer Diskussionsveranstaltung hält ein Mann mit brauner Jacke ein Mikrofon, während das Publikum in einem Innenraum konzentriert zuhört.
Im Rahmen des diesjährigen Programms brachte eine von Jan Feddersen moderierte Podiumsdiskussion die Soziologen Steffen Mau, unseren Direktor, und Nils C. Kumkar zusammen. Kumkar stellte die Idee in Frage, dass die Gesellschaft stark polarisiert sei. Beider Kernargument: Konflikte werden durch die Logik der Medien verstärkt, während weitreichende Übereinstimmungen weitaus weniger Beachtung finden.
Zwei Reihen mit je vier Porträtfotos von Personen unterschiedlichen Geschlechts, teils mit Anzug, teils leger gekleidet, vor verschiedenen Hintergründen. Rechts oben das rote Logo mit Palme und der Titel „Blätter für deutsche und internationale Politik“.
Steffen Mau ist dem Redaktionsbeirat der „Blätter für deutsche und internationale Politik“ beigetreten – einer der renommiertesten deutschen Fachzeitschriften für deutsche und internationale Politik. Nach dem Tod von Jürgen Habermas, der fast drei Jahrzehnte lang Mitherausgeber war, begrüßt die Zeitschrift anlässlich ihres 70-jährigen Jubiläums acht neue Mitglieder im Redaktionsbeirat.
Steffen Mau als Gewinner des Ungleichheitsforschungspreises 2026 ausgezeichnet, Text und Muster im Vordergrund.
Der Exzellenzcluster „The Politics of Inequality“ an der Universität Konstanz verleiht den In_equality Research Award 2026 an den Soziologen Steffen Mau. Der Preis würdigt seine herausragenden wissenschaftlichen Leistungen und deren gesellschaftliche Relevanz. 
Flyer
Am 27. Mai 2026 veranstalten Ursula Daxecker und Neeraj Prasad an der Universität Amsterdam einen Abschlussworkshop, um das Manuskript ihres Buches *The Logic of Party Violence* zu diskutieren. Dieser Workshop bildet den Abschluss des durch einen ERC Starting Grant finanzierten Projekts „Elections, Violence, and Parties“ (EVaP), das untersuchte, wie und warum politische Parteien während Wahlen zu Gewalt greifen und wie diese Gewalt Demokratie und politischen Wettbewerb prägt.
Symposium "Social Science for a Better World" an der Hertie School, März 2026.
Die Hertie School richtet ein Symposium zu Ehren des Soziologen & Politikwissenschaftlers Claus Offe aus, das seine Beiträge zu Demokratie, sozialer Gerechtigkeit & gesellschaftlichem Wandel beleuchtet. Unter den Teilnehmenden ist auch Steffen Mau, der mit internationalen Gästen über die Aktualität von Offes Ideen diskutiert.
Ein Poster bewirbt das Gespräch "Zukunft der Demokratie #11" zwischen Lukas Bärfuss und Steffen Mau zu Demokratie und Grenzen.
Im Gespräch mit Lukas Bärfuss spricht Steffen Mau über Grenzen als prägende Struktur moderner Gesellschaften und ihre Auswirkungen auf Teilhabe und Ungleichheit. Gemeinsam diskutieren sie, welche Herausforderungen daraus für die Zukunft der Demokratie entstehen.
Eröffnungstreffen der Abteilung für politische Institutionen und Konflikt, Berlin, 8.–1

Auftaktveranstaltung

Die Abteilung für politische Institutionen & Konflikte wird vom 8. bis 10. April 2026 ihre Auftaktveranstaltung abhalten. Internationale Wissenschaftler diskutieren über politische Gewalt, Demokratisierung und Ungleichheit. Die Teilnehmer werden zentrale Herausforderungen erörtern, die politische Institutionen und Konflikte in verschiedenen Gesellschaften prägen.
Graffiti mit dem Text "Save Diversity" auf Betonwand.
Steven Vertovec startet Futures of Difference, eine Initiative, die die Prozesse, Diskurse und möglichen Entwicklungen zentraler sozialer Kategorien weltweit durch Essays, Podcasts und Kurzfilme führender Wissenschaftler*innen untersucht. Neue Inhalte werden wöchentlich auf Substack, YouTube, Spotify und Apple Podcasts veröffentlicht.
Industrieanlage mit brennenden Fackeln, rauchende Türme bei Sonnenuntergang.

Workshop zur politischen Ökonomie von Konflikten

Ein Workshop zur politischen Ökonomie von Konflikten, organisiert von Ursula Daxecker, findet am 22. April an der Universität Amsterdam statt und bringt Wissenschaftler*innen zusammen, um aktuelle Forschung zu Konflikten, Governance und ökonomischen Dynamiken zu diskutieren.
Zwei Buchcover nebeneinander, beide mit Deutschlandkarten. Links zeigt den Osten in Braun, rechts in Grün, Titel in verschiedenen Sprachen.

Buchpräsentation 

Am Donnerstag, 23. April, stellt Steffen Mau im Palais Lobkowicz in Prag sein Buch „Ungleich vereint“ vor, das kürzlich auf Tschechisch unter dem Titel Nerovně sjednoceni: Proč zůstává východ Německa jinýerschienen ist. Die Veranstaltung umfasst einen Vortrag und eine Diskussion zu sozialen Ungleichheiten in postsozialistischen Gesellschaften.
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