Geschichte
Das heutige Max-Planck-Institut für Politik- und Sozialwissenschaft in Göttingen blickt auf eine lange institutionelle Geschichte zurück. Es wurde 1956 als Max-Planck-Institut für Geschichte gegründet und war die Nachfolgeeinrichtung des Kaiser-Wilhelm-Instituts für deutsche Geschichte (1917–1944). Das Institut entwickelte sich zu einem renommierten Zentrum für Alltagsgeschichte, Historische Anthropologie und Kulturwissenschaft.
Im Jahr 2007 erfolgte eine personelle und inhaltliche Neuausrichtung zum Max-Planck-Institut zur Erforschung multireligiöser und multiethnischer Gesellschaften. Dieses widmete sich der multidisziplinären Erforschung vielfältiger Formen gesellschaftlicher Diversität in der globalisierten Welt. Die Abteilungen waren Soziokulturelle Vielfalt unter Gründungsdirektor Steven Vertovec, Religiöse Vielfalt unter Peter van der Veer sowie Ethik, Recht und Politik unter Ayelet Shachar.
Weitere Informationen zum Vorgängerinstitut finden Sie unter: www.mmg.mpg.de